Anstieg der Erwerbstätigkeit schwächt sich im März weiter ab

() – Im März 2024 waren rund 45,7 Millionen Personen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der Erwerbstätigen saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat leicht um 8.000 Personen.

Im Januar und Februar 2024 war die Erwerbstätigenzahl gegenüber dem Vormonat mit Zunahmen von 4.000 beziehungsweise 15.000 Personen ebenfalls leicht gestiegen.

Nicht saisonbereinigt nahm die Zahl der Erwerbstätigen im März 2024 gegenüber Februar 2024 im Zuge der einsetzenden Frühjahrsbelebung um 52.000 Personen (+0,1 Prozent) zu. Der Anstieg fiel aber weniger stark aus als im März-Durchschnitt der Jahre 2022 und 2023 (+87.000 Personen).

Gegenüber März 2023 stieg die Zahl der Erwerbstätigen im März 2024 um 0,2 Prozent (100.000 Personen). Im Februar 2023 hatte die Vorjahresveränderung noch bei 1,0 Prozent gelegen, daraufhin halbierte sie sich bis September 2023 auf 0,5 Prozent. Im Januar und Februar 2024 lag sie bei 0,4 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent. Der langfristige Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt setzte sich somit im Vorjahresvergleich auch im März mit weiterhin verlangsamter Dynamik fort.

Im Durchschnitt gab es im 1. Quartal 2024 nach vorläufigen Berechnungen rund 45,8 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland (Inlandskonzept). Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Erwerbstätigen damit saisonbereinigt um 38.000 oder 0,1 Prozent.

Im März 2024 waren nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung 1,52 Millionen Personen erwerbslos. Das waren 233.000 Personen oder 18,1 Prozent mehr als im März 2023. Die Erwerbslosenquote stieg auf 3,4 Prozent (März 2023: 2,9 Prozent).

Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im März 2024 bei 1,42 Millionen Personen und damit um 7.000 höher als im Vormonat Februar (+0,5 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote liegt im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 3,2 Prozent, so das Bundesamt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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